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Amazon Search Term Bericht Warum ist er wichtig?

Um zu verstehen, wofür eine Amazon-Anzeige tatsächlich ausgeliefert wird, muss man sehen, über welche Suchbegriffe Kunden das Produkt gefunden haben. Der Search Term Bericht ist dabei eine der wichtigsten Datenquellen — und die meisten Verkäufer lesen ihn lediglich als Anzeigenpanel-Report. Dabei steckt weit mehr darin.

Kurze Antwort

Der Amazon Search Term Bericht zeigt, über welche Suchbegriffe Kunden Ihre Anzeige gefunden haben. Mit diesem Bericht lässt sich klar erkennen, welche Suchanfragen Verkäufe generieren, welche das Budget verbrauchen, welche Keywords dem Produkttitel oder den Bullet Points hinzugefügt werden könnten und welche Begriffe für das negative Targeting in Betracht gezogen werden sollten. Daher ist der Search Term Bericht sowohl für die Anzeigeneffizienz als auch für die Listing-Optimierung unverzichtbar.

Was ist der Amazon Search Term Bericht?

Der Amazon Search Term Bericht zeigt, mit welchen Kundensuchanfragen Ihre Werbekampagnen interagiert haben. Mit diesem Bericht können Sie sehen, welche Begriffe Kunden verwendet haben, um Ihr Produkt zu finden.

Beispielsweise verwenden Sie in Ihrer Werbekampagne möglicherweise ein Keyword mit breiter Übereinstimmung. Der Kunde hat Ihr Produkt jedoch über unterschiedliche Suchausdrücke gefunden. Der Search Term Bericht ermöglicht es Ihnen, diese tatsächlichen Kundensuchanfragen einzusehen.

Grundlegender Unterschied

Der Search Term Bericht beantwortet nicht nur die Frage „Für welches Keyword habe ich geworben?", sondern „Über welches Keyword hat mich der Kunde gefunden?"

Unterschied zwischen Keyword und Search Term

Bei Amazon-Anzeigen sind Keyword und Search Term nicht dasselbe.

Keyword (Ziel-Keyword)
usb c cable
Das Keyword, das Sie in Ihrer Werbekampagne als Ziel festgelegt haben. Die Anzeige wird auf dieses Keyword ausgeliefert.

Dieser Unterschied ist bedeutsam. Denn die Anzeigenstrategie sollte sich nicht nur nach den von Ihnen gewählten Keywords richten, sondern nach der tatsächlichen Suchsprache des Kunden.

Wie zeigt der Search Term Bericht die Anzeigeneffizienz?

Der Search Term Bericht zeigt, bei welchen Suchanfragen das Werbebudget eingesetzt wird. Deshalb reicht es beim Amazon Anzeigen-Tracking nicht aus, sich nur den Kampagnenwert insgesamt anzusehen.

Auf Search-Term-Ebene sollten folgende Fragen gestellt werden:

  • Welche Suchanfragen generieren Verkäufe?
  • Welche Suchanfragen verbrauchen Budget?
  • Welche Suchanfragen erzielen viele Klicks, ohne zu konvertieren?
  • Welche Suchanfragen sind für das Produkt irrelevant?
  • Welche Suchanfragen sollten im Listing-Inhalt stärker eingesetzt werden?
  • Welche Suchanfragen sollten als negative Keywords hinzugefügt werden?

Lesen Sie den Amazon Search Term Bericht richtig?

Analysieren Sie Ihre Amazon-Anzeigendaten mit MercanWorks gemeinsam mit Listing, Visual Brief und Rentabilität.

Verkaufsstarke Suchanfragen sind für das Listing wertvoll

Einer der wichtigsten Vorteile des Search Term Berichts besteht darin, dass er die tatsächliche Suchsprache der Kunden offenbart. Wenn ein Suchbegriff Verkäufe generiert, kann dieses Keyword nicht nur für das Anzeigen-Targeting, sondern auch für den Listing-Inhalt wertvoll sein.

Verkaufsstarke Search Terms können in folgenden Bereichen genutzt werden:

  • Produkttitel — der Bereich, in dem das Produkt zuerst verstanden wird
  • Bullet Points — Antwort auf Kundenfragen
  • Produktbeschreibung — Übersetzung in technischen Nutzen
  • Backend-Search-Term-Feld
  • Visual Brief — Botschaft zum Verwendungsszenario
  • Anzeigensprache — Abstimmung der Verkaufsbotschaft
Allgemeines Prinzip

Wenn Kunden ein Produkt über einen bestimmten Begriff finden, muss das Listing diese Sprache widerspiegeln. Bevor jedes verkaufsstarke Keyword direkt in den Titel aufgenommen wird, sollte die tatsächliche Produktrelevanz und der Einfluss auf die Lesbarkeit bewertet werden.

Wenn Kunden ein Produkt über einen bestimmten Begriff finden, muss das Listing diese Sprache widerspiegeln.

Wie sollten budgetverbrauchende Suchanfragen bewertet werden?

Im Search Term Bericht gibt es Keywords, die viele Klicks erzielen, aber keine Verkäufe generieren. Dieser Umstand kann mehrere Ursachen haben:

  • Der Suchbegriff stimmt nicht vollständig mit dem Produkt überein
  • Der Kunde hat Interesse am Produkt gezeigt, war aber auf der Seite nicht überzeugt
  • Der Preis ist im Vergleich zu Wettbewerbern nicht wettbewerbsfähig
  • Die Listing-Bilder sind nicht überzeugend genug
  • Bewertungen und Bewertungsstärke sind zu gering
  • Das Produkt wurde mit einer falschen Suchabsicht abgeglichen

In diesem Fall ist es nicht immer die erste Maßnahme, das Keyword sofort abzuschalten. Zunächst sollte gefragt werden: Repräsentiert dieser Suchbegriff die richtige Kundenabsicht?

Wenn die Kundenabsicht stimmt, aber keine Konversion erfolgt, kann das Problem in der Listing-Qualität liegen. Ist der Suchbegriff für das Produkt irrelevant, sollte negatives Targeting in Betracht gezogen werden.

Warum sind negative Keywords wichtig?

Bei Amazon-Anzeigen gibt es Search Terms, die Budget verbrauchen, aber nicht die richtige Kundenabsicht für das Produkt repräsentieren. Solche Begriffe sollten als negative Keywords evaluiert werden. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten.

Nicht jedes Keyword ohne Verkäufe sollte automatisch negiert werden. Folgendes sollte berücksichtigt werden:

  • Einige Keywords haben möglicherweise noch nicht genügend Daten gesammelt
  • Einige Keywords bringen möglicherweise die richtigen Kunden, aber die Konversion ist niedrig, weil das Listing schwach ist
  • Einige Keywords können zur Markenbekanntheit oder zu Upper-Funnel-Sichtbarkeit beitragen

Die Entscheidung für negative Keywords sollte nicht auf Basis eines einzelnen Klicks oder eines kurzen Datenzeitraums getroffen werden.

Titel, Bullet Points und Visual Brief

Der Search Term Bericht ist auch eine wertvolle Datenquelle für die Listing-Optimierung und die Visual-Brief-Strategie.

Produkttitel: Wenn Kunden das Produkt über bestimmte Keywords finden und diese Keywords Verkäufe generieren, kann im Titel eine Anpassung an diese Suchsprache erforderlich sein. Der Titel muss jedoch lesbar, klar und zum Produkt passend bleiben. Search-Term-Daten können den Titel stärken, sollten ihn aber nicht in eine unnötige Keyword-Anhäufung verwandeln.

Bullet Points: Wenn Kunden das Produkt über die Suchanfrage „android auto cable" finden, in den Bullet Points aber die Android-Auto-Unterstützung nicht klar genug kommuniziert wird, kann eine Verkaufschance verloren gehen. Der Search Term Bericht zeigt, welche Vorteile deutlicher kommuniziert werden müssen.

Visual Brief: Verkaufsstarke Suchbegriffe können aufzeigen, welches Verwendungsszenario in Karussell-Bildern kommuniziert werden sollte.

Hervorstechende Search Terms aus dem Bericht:
carplay cable · android auto usb c · fast charging · durable cable · 1m usb c

Botschaften, die im Visual Brief gestärkt werden können:
Fahrzeuganschluss · Schnellladen · Langlebigkeit · Alltagsnutzung · Kompatibilität

Anzeigensprache: Wenn Kunden nach „Samsung Schnelllade-Kabel" oder „Android-Auto-Kabel" suchen, sollte die Anzeigensprache nicht auf technische Daten beschränkt bleiben. Die Suchabsicht des Kunden muss in die Verkaufsbotschaft des Produkts übersetzt werden.

Search Term Bericht und P&L-Verknüpfung

Der Search Term Bericht sollte nicht nur zur Bewertung verkaufsstarker Keywords, sondern auch zur Identifikation von Keywords mit Gewinnpotenzial eingesetzt werden.

  • Einige Suchbegriffe generieren Verkäufe, können aber sehr hohe Anzeigenkosten verursachen
  • Einige Suchbegriffe können bei geringen Kosten profitablere Verkäufe erzielen
  • Einige Begriffe bringen Umsatz, aber wenn die Produktmarge niedrig ist, kann der Nettogewinn nach der Anzeigenschaltung gering ausfallen

Daher sollte die Search-Term-Performance gemeinsam mit der P&L betrachtet werden.

Die eigentliche Frage

Nicht „Hat diese Suchanfrage einen Verkauf generiert?", sondern „Hat diese Suchanfrage nach der Anzeigenschaltung Gewinn hinterlassen?"

Worauf sollte im Search Term Bericht geachtet werden?

Bei der Analyse des Search Term Berichts können folgende Felder berücksichtigt werden:

Suchbegriff
Klickanzahl
Ausgegebenes Budget
Verkaufswert
Bestellanzahl
ACOS
ROAS
Konversionsrate
Produktrelevanz
Im Listing vorhanden?
Negativ-Bedarf
Listing-Chance

Werden diese Felder gemeinsam ausgewertet, hört der Bericht auf, lediglich eine Anzeigentabelle zu sein. Er wird zu einem Wegweiser für die Produktstrategie.

Der Search Term Bericht ist nicht nur ein Anzeigenpanel-Report, sondern eine der grundlegenden Datenquellen der Amazon-Verkaufsstrategie.

Häufige Fehler beim Search Term Bericht

Die häufigsten Fehler, die Amazon-Verkäufer beim Search Term Bericht machen:

Den Bericht nur wie eine Anzeigen-Keyword-Liste behandeln
Verkaufsstarke Begriffe nicht für die Listing-Optimierung nutzen
Jedes Keyword ohne Verkäufe sofort negieren
Entscheidungen auf Basis unzureichender Daten treffen
Den ROAS betrachten, den Nettogewinn aber ignorieren
Die Kundenabsicht hinter dem Suchbegriff nicht interpretieren
Den Unterschied zwischen Keyword und Search Term verwechseln
Den Bericht nicht mit Visual Brief und Anzeigensprache verknüpfen

Wie geht MercanWorks an diese Analyse heran?

MercanWorks betrachtet den Amazon Search Term Bericht nicht nur als eine Liste von Anzeigen-Keywords. Dieser Bericht wird als die tatsächliche Kundensuchsprache des Produkts gelesen.

Die Analyse konzentriert sich auf folgende Fragen:

  • Welcher Search Term generiert Verkäufe?
  • Welcher Search Term verbraucht Budget?
  • Welcher Search Term kann den Produkttitel oder die Bullet Points stärken?
  • Welche Begriffe sollten für negatives Targeting evaluiert werden?
  • Welche Suchanfragen sollten in manuelle Kampagnen überführt werden?
  • Welche Suchanfragen zeigen eine Kundenabsicht, die im Visual Brief genutzt werden kann?
  • Welche Suchanfragen können in der Anzeigensprache gestärkt werden?
  • Welche Suchanfragen hinterlassen nach der Anzeigenschaltung Gewinn?

Das Ziel besteht nicht nur darin, die Anzeigen zu optimieren. Das Ziel ist es, die Anzeigendaten gemeinsam mit Listing, Visual Brief, Anzeigensprache und Produktrentabilität zu nutzen.

Fazit: Der Amazon Search Term Bericht zeigt, über welche Suchanfragen Kunden das Produkt finden. Wenn dieser Bericht richtig gelesen wird, lassen sich nicht nur das Werbebudget, sondern auch Produkttitel, Bullet Points, Beschreibung, Visual Brief, Anzeigensprache und Produktrentabilität gesünder steuern. Den Search Term Bericht nur als Liste „verkaufsstarker Keywords" zu betrachten, greift zu kurz. Der eigentliche Wert liegt darin, diese Daten auf das gesamte Produkt anzuwenden.

Lassen Sie uns Ihren Amazon Search Term Bericht gemeinsam analysieren

Welche Suchanfragen generieren Verkäufe, welche verbrauchen Budget, wie können Sie Ihren Listing-Inhalt stärken — lassen Sie uns das gemeinsam analysieren.

Häufig gestellte Fragen zum Amazon Search Term Bericht

Der Amazon Search Term Bericht zeigt, über welche Suchbegriffe Kunden Ihre Anzeige gefunden haben. Er deckt das tatsächliche Kundensuchverhalten auf.

Nein. Das Keyword ist der Begriff, den Sie als Ziel festlegen. Der Search Term ist der Suchausdruck, den der Kunde tatsächlich eingegeben hat. Das eine ist Strategie, das andere ist Realität.

Weil er zeigt, welche Suchanfragen Verkäufe generieren, welche Budget verbrauchen und welche Keywords für die Listing-Optimierung verwendet werden können.

Ja. Suchbegriffe, die Verkäufe generieren und zum Produkt passen, können dabei helfen, den Produkttitel präziser zu gestalten. Die Lesbarkeit des Titels muss dabei jedoch gewahrt bleiben.

Ja. Häufig gesuchte Ausdrücke, die Verkäufe generieren, können in den Bullet Points genutzt werden, um den Produktnutzen klarer zu kommunizieren.

Nein. Entscheidungen auf Basis unzureichender Daten können fehlerhaft sein. Die Produktrelevanz des Keywords, das Ausgabenniveau und die Kundenabsicht müssen gemeinsam bewertet werden.

Ja. Je nach Verwendungszweck, nach dem der Kunde sucht, kann das entsprechende Verwendungsszenario oder der Nutzen in Karussell-Bildern klarer kommuniziert werden.

Ja. Die Search-Term-Performance sollte nicht nur anhand von Verkäufen, sondern gemeinsam mit dem Nettogewinn nach der Anzeigenschaltung und der produktbezogenen P&L bewertet werden.

Ja. Automatische Kampagnen können zur Entdeckung neuer Suchbegriffe genutzt werden. Diese Daten können für manuelle Kampagnen, negatives Targeting und die Listing-Optimierung ausgewertet werden.

MercanWorks analysiert den Amazon Search Term Bericht gemeinsam mit Anzeigeneffizienz, Listing-Inhalt, Visual Brief, Anzeigensprache und produktbezogener Rentabilität.

Nutzen Sie Ihre Amazon-Anzeigendaten optimal

Lassen Sie uns den Search Term Bericht gemeinsam mit Listing-Optimierung, Visual Brief, Anzeigensprache und Rentabilität analysieren.